Einleitung

KEM Kurz Education & Marketing KG

Lernen für die Zukunft

Schulen stehen weltweit vor grundlegenden Veränderungen. Bildungsinhalte, Lernformen, die Rolle der Lehrer, die Bewertung von Kenntnissen und Kompetenzen sowie der institutionelle Rahmen werden sich in den nächsten Jahrzehnten grundlegend wandeln. Die Bedeutung des Erwerbs von Faktenwissen wird erheblich abnehmen zugunsten der lernmethodischen Fähigkeit, relevante Informationen finden, bewerten und kreativ nutzen zu können. Nur so wird die Grundlage für lebenslanges Lernen in der Wissensgesellschaft gelegt. Es ist ein kompetenzbasiertes Bildungskonzept vonnöten, das auf Grundkompetenzen fokussiert, die im Verlauf des Lebens weiter ausgebaut werden können. Die Bildungsinstitutionen der Zukunft müssen sich somit viel stärker den personalen und sozialen Fähigkeiten des Einzelnen widmen. Dieser muss in die Lage versetzt werden, sich in komplexen Systemen orientieren und am öffentlichen Leben aktiv teilhaben zu können.

Dem Lernenden wird im Lernprozess und auch bei der Erstellung von Inhalten eine viel aktivere und eigenverantwortlichere Rolle zukommen. Er wird immer mehr zu einem eigeninitiativen „Entdeckungsreisenden“, der sich im Team mit anderen neues Wissensterrain erschließt.

Dementsprechend werden Lehrer/innen zu Managern von Lernprozessen, Lerncoaches und Tutoren, die Schüler auf deren individuellem Bildungsweg partnerschaftlich begleiten, ihnen benötigte Informationen geben, Anregungen bieten und sie bei Bedarf unterstützen. Sie werden zu Moderatoren von Lernprozessen in Gruppen, organisieren also Lernteams und fördern den Austausch zwischen den Teilnehmer/innen.

Ferner sollten Kinder und Jugendliche das Lernen lernen, also Lernkompetenz entwickeln. Lernprozesse – und nicht mehr Lernprodukte – werden zum Gegenstand des Unterricht. Die Schüler/innen befassen sich damit, wie sie Kenntnisse aufbauen, neue Informationen in ihr Wissen integrieren, Probleme lösen und den Lernerfolg selbst kontrollieren. Zugleich sollten sie eine forschende Grundhaltung entwickeln, die auf Neugier, intrinsischer Motivation und ausgeprägten Interessen beruht.

Die Menschen werden sich in Zukunft Wissen und Fähigkeiten an mehr Lernorten als heute aneignen: an überbetrieblichen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, bei privaten Instituten, durch Konsultation von Experten, durch multimediale Lehr- und Schulungsprogramme, via Internet, im Ausland oder direkt am Arbeitsplatz durch Anleitung erfahrenerer Kollegen. Auch wird es vermehrt modulare Bildungsangebote seitens der Hochschulen und privater Anbieter geben. So werden die Menschen im Verlauf ihres Lebens immer wieder neue Abschlüsse erwerben, werden die Bildungswege immer stärker individualisiert.

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Zukunftsfähigkeit: benötigte Kompetenzen und Kenntnisse
Instrumentelle Kompetenzen Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen usw.)
Reflexionsfähigkeit, Urteilsvermögen, Logik,
Problemlösefähigkeit, geistige Wendigkeit und Flexibilität

lerntechnische/lernmethodische Kompetenz: das Lernen lernen; Fähigkeit zum sinnvollen Umgang mit Informationen

Technikverständnis, IT-Kenntnisse, Beherrschung von Programmen

Fremdsprachenkompetenz

Kreativität, Kreativtechniken, Medienkompetenz

Handlungskompetenz, motorische Fertigkeiten, Körperbeherrschung

Personale Kompetenzen Persönlichkeitseigenschaften: Selbstbewusstsein, positives Selbstbild, Mut, Optimismus, Durchhaltevermögen, Belastbarkeit usw.

Selbstmanagement, positiver Umgang mit Gefühlen, Selbstdisziplin

Resilienz, Fähigkeit zur Bewältigung von Transitionen

Einstellungen: Bereitschaft zum lebenslangen Lernen, Neugier, Offenheit; kritische Haltung; Interesse an Naturwissenschaft, Technik, Wirtschaft; Freude am Forschen, Experimentieren und Ausprobieren; Leistungsbereitschaft usw.

Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein, positive Lebenseinstellung

Werte: ethische/religiöse Verortung, Moralvorstellungen, Verantwortungsbereitschaft

Lernen, sich zu bescheiden, sich von Werbung und „Konsumterror“ zu distanzieren; Bereitschaft zum Verzicht

Soziale Kompetenzen Kommunikative Kompetenzen: sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Selbstdarstellung, Empathie, Zuhören-Können, Moderation

soziale Fertigkeiten: Kompetenz im Umgang mit Partner, Kindern und Freunden; Teamfähigkeit; Konfliktlösungsfertigkeiten; Kompetenz im Umgang mit unterschiedlich alten Menschen

prosoziales Verhalten, Toleranz, Rücksicht, Solidarität, Verständnis für alte und behinderte Menschen

interkulturelle Kompetenz

Inhaltliches Basiswissen Allgemeinwissen: Naturwissenschaften, Technik, Mathematik, Wirtschaft, Literatur, Kunst, Musik, Architektur, Geschichte, Geographie, Soziologie, Politik, Pädagogik, Psychologie, Recht, Philosophie, Religion, Medizin usw.

Wissen über aktuelle Probleme: Klimawandel, Umweltschutz, Bevölkerungsentwicklung, Globalisierung, europäische Integration u.a.

Spezifische Fachkompetenzen berufliches Fachwissen

berufliches Können

Die Firma KEM leistet  mir ihren Angeboten einen wichtigen Beitrag, um junge Menschen die bestmöglichste Ausbildung zu ermöglichen und sie somit fit zu machen für alle Herausforderungen der Zukunft!