Österreich

Ö Bildungssystem

Das österreichische Bildungssystem
Die Website www.bildungssystem.at informiert über das Österreichische Bildungssystem. Ein wesentliches Merkmal des österreichischen Bildungssystems ist die Vielzahl an Wahlmöglichkeiten zu einem frühen Zeitpunkt. Nach der vierjährigen Primarausbildung (Volksschule) stehen auf Sekundarstufe I drei Schulwege offen: der Besuch der Neuen Mittelschule, der Hauptschule oder der Allgemein bildenden höheren Schule.

Auf Sekundarstufe II besteht die Möglichkeit, die Oberstufe einer Allgemein bildenden höheren Schule bzw. eine Berufsbildende mittlere oder höhere Schule zu besuchen oder nach Absolvierung des neunten Schuljahres im Rahmen der dualen Ausbildung Berufsschule und Lehre zu absolvieren, bzw. eine Ausbildung im Bereich der Gesundheitsberufe zu machen.

Die allgemeine Schulpflicht dauert in Österreich 9 Jahre.

Nach abgeschlossener Sekundarstufe II bzw. abgeschlossener beruflicher Erstausbildung bietet das österreichische Bildungssystem weitere Ausbildungsmöglichkeiten welche von tertiären Kurzausbildungen im berufsbildenden Bereich bis zu universitären Studien reichen.
Die Darstellung des Bildungssystems auf www.bildungssystem.at basiert auf ISCED 2011 (International Standard Classification of Education), der internationalen Standardklassifikation im Bildungswesen.

Elementarstufe

Diese Stufe umfasst neben der formalen frühkindlichen Bildung für Kinder ab drei Jahren bis zum regulären Schuleintritt auch den frühkindlichen Bildungsbereich für Kinder bis zu drei Jahren. Die Elementarstufe entspricht der ISCED Stufe 0

> Primarstufe

Die Primarstufe umfasst im österreichischen Bildungssystem die Volksschule. Die Primarstufe entspricht der ISCED Stufe 1.
In Österreich beginnt die allgemeine Schulpflicht mit dem vollendeten sechsten Lebensjahr und beträgt neun Jahre. Die Primarstufe umfasst 4 Jahre. Das schulische Angebot umfasst die Volksschule (Grundschule) sowie die Sonderschule bzw. den integrativen/inklusiven Unterricht in der Regelschule.

Die Primarstufe umfasst im österreichischen Bildungssystem die Volksschule. Die Primarstufe entspricht der ISCED Stufe 1.
In Österreich beginnt die allgemeine Schulpflicht mit dem vollendeten sechsten Lebensjahr und beträgt neun Jahre. Die Primarstufe umfasst 4 Jahre. Das schulische Angebot umfasst die Volksschule (Grundschule) sowie die Sonderschule bzw. den integrativen/inklusiven Unterricht in der Regelschule.

> Sekundarstufe I

Nach dem Abschluss der vierjährigen Primarstufe beginnt die Sekundarstufe I (ISCED 2), welche die 5.-8. Schulstufe umfasst. Folgende Möglichkeiten (unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen) stehen den Schüler/innen offen: Volkschul-Oberstufe, Hauptschule, Neue Mittelschule, die Unterstufe der Allgemein bildenden höheren Schule (AHS) sowie Angebote der Sonderpädagogik und inklusiver Bildung.

> Sekundarstufe II

Im Anschluss an die Sekundarstufe I setzt auf der 9. Schulstufe die Sekundarstufe II an. Die Sekundarstufe II entspricht der ISCED Stufe 3. Diese Stufe umfasst Bildungseinrichtungen, welche sich der allgemeinen Bildung oder der Berufsbildung nach dem Sekundarbereich I widmen: die Polytechnische Schule, die Berufsschule und Lehre, die Berufsbildende mittlere Schule, die Berufsbildende höhere Schule bis zum 3. Jahr, die Oberstufe der Allgemeinbildenden höheren Schule, die Ausbildungen für Gesundheitsberufe sowie das Berufsvorbereitungsjahr und die integrative Berufsausbildung.
Die Schulen und Lehrgänge im Bereich der Gesundheitsberufe auf Sekundarstufe II sind durch ein höheres Eintrittsalter gekennzeichnet

> Postsekundärer, nicht tertiärer Bereich

Die 4. Stufe der ISCED Klassifizierung umfasst Abschlüsse, welche zwar nach der Sekundarbildung einzuordnen sind, jedoch noch nicht in den Tertiären Sektor fallen. Diese Ausbildungen umfassen z.B. Gesundheits- und Krankenpflegeschulen sowie manche Lehrgänge an Universitäten oder Fachhochschulen. Der Postsekundäre, nicht tertiäre Bereich entspricht der ISCED Stufe 4

> Tertiäre Kurzausbildungen

Dieser Bereich im Bildungssystem ist für sämtliche postsekundäre Abschlüsse konzipiert, die den Absolvent/innen professionelles Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen typischerweise praxisorientiert vermitteln. Ein besonderes Charakteristikum ist die berufsspezifische Ausrichtung. In diesen Bereich fallen die Berufsbildenden höheren Schulen ab dem 4. Jahrgang, Aufbaulehrgänge, Schulen für Berufstätige, Werkmeister- Bauhandwerker- und Meisterschulen sowie Kollegs.
Solche Programme können auch als erster Teil eines Bachelor Programms definiert sein. Tertiäre Kurzausbildungen entsprechen der ISCED Stufe 5

> Tertiärbereich

Im Anschluss an die allgemeinen und berufsbildenden Ausbildungsgänge besteht auch die Möglichkeit, ein Studium an einer Universität, Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule zu absolvieren. Der Tertiärbereich umfasst gleichwertige Ausbildungen von Bachelor-Studiengängen an Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen über Master-Studiengänge bis hin zu den höchsten hochschulischen Ausbildungsformen: Der Promotion und Habilitation. Der Tertiärbereich umspannt die ISCED Stufen 6-8 (6: Bachelor bzw. gleichwertiges Studium; 7: Master bzw. gleichwertiges Studium; 8: Promotion bzw. gleichwertiges Studium)

 

BHS und BMS – Berufsbildende Schulen (BHMS)

In Österreich gibt es zwei Formen berufsbildender Schulen im Tertiärsektor:

Berufsbildende höhere Schulen (BHS) können nach der achten Schulstufe besucht werden und bieten neben einer Berufsausbildung auch die Möglichkeit, nach fünf Jahren die Diplom– und Reifeprüfung zu erwerben. Der Vorteil gegenüber einer AHS ist hier, dass man sowohl die Studienberechtigung (mit der Matura) als auch eine komplette höhere Berufsausbildung erhält.
Die Ausbildung dauert allerdings gegenüber der AHS zwei Semester länger.

Berufsbildende mittlere Schulen (BMS) sind Fach- oder Handelsschulen. Diese vermitteln berufliche Qualifikationen und Allgemeinbildung. Sie dauert drei bis vier Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung. Berufsbildende mittlere Schulen vermitteln Theorie und Praxis in denen von ihnen angebotenen Schwerpunkten und Fachrichtungen.
Die Ausbildung soll den Absolventen einen direkten Einstieg in das angestrebte Berufsleben ermöglichen und ersetzt Gewerbeberechtigungen. Der Abschluss ermöglicht einen dreijährigen Aufbaulehrgang zu absolvieren, um die Diplom- und Reifeprüfung an den BHS abzulegen. Weiter besteht die Möglichkeit im Rahmen der Fachschule über Zusatzprüfungen die Berufsreifeprüfung zu machen, welche im tertiären Bildungsbereich eine fachgebundene (eingeschränkte) Reifeprüfung ist.

HTL, HTBLA – technische, gewerbliche und kunstgewerbliche Schulen

Höhere Technische Lehranstalten (HTL) und Höhere technische Bundeslehranstalten (HTBLA) dienen vor allem der technischen Berufsausbildung. Die Fächer bestehen zum einen Teil aus allgemeinbildenden Fächern – inklusive einer lebenden Fremdsprache, normalerweise Englisch – und zum anderen Teil aus der technischen Spezialausbildung. Die Technischen Lehranstalten bieten je nach Standort unterschiedliche Schwerpunkte (Maschinenbau, Elektrotechnik, IT, Bautechnik, Chemie usw.). Entsprechend diesem Bereich sind die fünf Technischen und Gewerblichen Lehranstalten (TGLA) zu sehen.

Die HTL-Diplom- und Reifeprüfung berechtigt zum Hochschulstudium an allen österreichischen Hochschulen. Nach dreijähriger Berufspraxis, die auf den in der HTL erworbenen Kenntnissen beruht, kann der Absolvent der HTL um die Standesbezeichnung „Ingenieur“ (Ing.) ansuchen, welche vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit verliehen wird.

Auch hier sind etliche technische und gewerbliche Fachschulen der mittleren Bildung vorhanden, die, neben Kollegs und Meisterklassen, meist an der HTL als Zweig geführt werden (meist 3-jährige Zweige).

Eine HTL mit angeschlossener Versuchsanstalt wird als HT[B]L[u]VA geführt.

HLA, HBLA, HGBLA, HTL – andere Gewerbeberufe

Die Abkürzung H(B)LA steht für Höhere Bundeslehranstalt. Diese weisen eine ähnliche Struktur wie HTLs auf, sind allerdings nicht technisch orientiert. Die Ausbildung dauert fünf Jahre und schließt mit einer Reife- und Diplomprüfung ab.

Unter diesem Begriff versammeln sich Schulen aus den Bereichen Kunstgewerbe einschließlich Mode und Bekleidungstechnik und anderem. Eine HBLA mit angeschlossener Versuchsanstalt wird als H[B]L[u]VA geführt.

Bundeslehranstalten:

  • Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Tourismus, Mode und Bekleidungstechnik Oberwart (HBLA Oberwart)[19]
  • Höhere Bundeslehranstalt für Tourismus (Tourismusschulen Bad Gleichenberg, Tourismusschulen Semmering, Tourismusschulen Salzkammergut, HLT Krems, Tourismusschulen Modul der WKW)
  • Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe und höhere gewerbliche Bundeslehranstalt Fachrichtung Mode und Bekleidungstechnik HBLA Klagenfurt)[20]
  • Höhere Bundeslehranstalt für Kommunikation und Mediendesign (KMD), im CHS-Villach
  • Höhere Bundeslehranstalt für künstlerische Gestaltung Linz (HBLA Kunst)
  • Höhere Bundeslehranstalt für Mode und für Produktmanagement und Präsentation Linz (HBLA Lentia)[21]
  • Höhere gewerbliche Bundeslehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik und Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Krems (HLA Mode Wirtschaft Krems, HLM/HLW)[22]
  • Höhere gewerbliche Bundeslehranstalt Fachrichtung Mode und Bundesfachschule für wirtschaftliche Berufe, Ebensee-Pestalozziplatz (Modeschule Ebensee)[23]
  • Höhere Lehranstalt für Design und Produktinnovation, Gesundheitsmanagement und Kultur- Kongressmanagment Steyr (HLW Steyr) [24]
  • Höhere Bundeslehranstalt für Wirtschaftliche Berufe und höhere technische und gewerbliche Bundeslehranstalt Innsbruck (Ferrarischule)[25]
  • Höhere Bundeslehranstalt für Mode, Graz-Ortweinplatz (Modeschule Graz)[26]
  • Höhere Bundeslehranstalt für Mode und Wirtschaftliche Berufe (Kulturtouristik) – Wien 9 (HLMW9 Michelbeuern, ehem. HBLA9)[27]
  • Höhere Bundeslehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik sowie für künstlerische Gestaltung – Wien 16 (HBLA Herbststraße)[28]

Daneben gibt es auch zahlreich an diesen Schulen mittlere Schulzweige, höhere Schulen (HLAs) und mittlere Schulen der Länder.

HAK, HAS – kaufmännische Berufe

Die Handelsakademie ist eine Schule mit Schwerpunkt auf Rechnungswesen und Betriebswirtschaft (diese Fächer werden in allen fünf Jahren unterrichtet und sind Pflichtgegenstände bei der Reife- und Diplomprüfung). Besonderer Wert wird auf die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge und auf Sprachkompetenz gelegt, mittlerweile bieten aber auch mehrere HAKs in Österreich umfassende IT-Schwerpunkte – Handelsakademien für Wirtschaftsinformatik – (aber natürlich auch hier mit Hinblick auf eine mögliche Karriere in der Wirtschaft). Englisch und eine zweite lebende Fremdsprache (wahlweise meist Französisch, Italienisch oder Spanisch, an manchen Schulen auch Ostsprachen) werden ab der ersten Klasse (neunten Schulstufe) unterrichtet; an den meisten Handelsakademien besteht außerdem die Möglichkeit, spätestens ab der dritten Klasse (elfte Schulstufe) eine dritte lebende Fremdsprache als Freifach zu belegen.

Kaufmännische mittlere Schulen (Handelsschule, HAS – früher: HASCH) entsprechen der mittleren Bildung, und dauern drei bis vier Jahre

HAK-Aufbaulehrgang: Für Handelsschulabsolventen besteht zudem die Möglichkeit, die HAK mit einem dreijährigen Aufbaulehrgang nachzuholen.

HAK für Berufstätige: Genauso wie beim Gymnasium kann auch bei der HAK eine Abendschule besucht werden. Sie dauert zwei Vorbereitungssemester und acht reguläre Studiensemester. Leute mit einem positiven Handelsschulabschluss haben die Möglichkeit, im dritten Semester einzusteigen oder in drei Jahren Abendunterricht die Diplom- und Reifeprüfung zu erwerben.

HLWB, FSWB, HUM – Dienstleistungs- und Sozialberufe

Die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW, HLWB) dient der Ausbildung in gehobenen Berufe in betriebsmäßigen Großhaushalten (Tourismus, und ähnliches) und auch der Vorbereitung für Sozialberufe. Im mittleren Sektor entspricht dem der Bereich Humanberufliche mittlere Schulen (HUM)[29] und die Fachschulen für wirtschaftliche Berufe (FSWB).

Weitere Schulen der Fachrichtung:

BAKIP und Andere – Lehrer- und Erzieherbildung

Zu diesen Anstalten zählten früher auch die Lehrerbildungsanstalten (Ausbildung zu Volksschullehrer[inne]n). Diese Ausbildung ging dann an die Pädagogischen Akademien über und findet nun an den Pädagogischen Hochschulen statt.

Zurzeit bestehen folgende Arten:[30]

Auch hier gibt es mittlere Fachschulen für Sozialberufe

Insgesamt gibt es in Österreich (Stand 2007)[31] 35 Schulstandorte der BAKIP und BASOP (Burgenland: 1 BAKIP; Kärnten:1 BAKIP; Niederösterreich: 5 BAKIP, 1 BASOP, 1 Zentrallehranstalt (BISOP); Oberösterreich: 5 BAKIP, 1 BASOP; Salzburg: 2 BAKIP; Steiermark: 6 BAKIP, 1 BASOP; Tirol: 3 BAKIP, 1 BASOP; Vorarlberg: 1 BAKIP; Wien: 5 BAKIP, 1 BASOP). Gesamt besuchten (Beginn des Schuljahres 2006/2007)[31] 9.372 Schüler/innen eine Pädagogische Schule.

HLFS, LFS – Land- und Forstwirtschaftliche Berufe

Die höheren Land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten des Bundes (HLFS) und die land- und forstwirtschaftliche Schulen (LFS) vermitteln neben den land- und forstwirtschaftliche Fachschulen (LFS, BMS im Kompetenzbereich Landesregierung) „alle Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie zur Ausübung leitender und gehobener Tätigkeiten in land– und forstwirtschaftlichen“ Berufen nötig sind.[32]

Eine HLFS mit angeschlossener Forschungsanstalt wird als HBLFA geführt.

  • Höhere Bundeslehranstalt für alpenländische Landwirtschaft Ursprung (HLFS Ursprung), Elixhausen[33]
  • Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein (HBLFA Raumberg, ex Höhere Bundeslehranstalt für alpenländische Landwirtschaft Raumberg/Trautenfels)[34]
  • Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft Bruck an der Mur (HLFS Bruck/Mur)
  • Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg (Alma mater Babonensis, LFZ Klosterneuburg)
  • Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau Wien, Schönbrunn (HBLFA Schönbrunn)[35]
  • Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Francisco-Josephinum Wieselburg, Schloss Weinzierl (FJ, HBLFA/LFZ)BHS und BMS – Berufsbildende Schulen (BHMS)In Österreich gibt es zwei Formen berufsbildender Schulen im Tertiärsektor:Berufsbildende höhere Schulen (BHS) können nach der achten Schulstufe besucht werden und bieten neben einer Berufsausbildung auch die Möglichkeit, nach fünf Jahren die Diplom– und Reifeprüfung zu erwerben. Der Vorteil gegenüber einer AHS ist hier, dass man sowohl die Studienberechtigung (mit der Matura) als auch eine komplette höhere Berufsausbildung erhält.
    Die Ausbildung dauert allerdings gegenüber der AHS zwei Semester länger.

    Berufsbildende mittlere Schulen (BMS) sind Fach- oder Handelsschulen. Diese vermitteln berufliche Qualifikationen und Allgemeinbildung. Sie dauert drei bis vier Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung. Berufsbildende mittlere Schulen vermitteln Theorie und Praxis in denen von ihnen angebotenen Schwerpunkten und Fachrichtungen.
    Die Ausbildung soll den Absolventen einen direkten Einstieg in das angestrebte Berufsleben ermöglichen und ersetzt Gewerbeberechtigungen. Der Abschluss ermöglicht einen dreijährigen Aufbaulehrgang zu absolvieren, um die Diplom- und Reifeprüfung an den BHS abzulegen. Weiter besteht die Möglichkeit im Rahmen der Fachschule über Zusatzprüfungen die Berufsreifeprüfung zu machen, welche im tertiären Bildungsbereich eine fachgebundene (eingeschränkte) Reifeprüfung ist.

    HTL, HTBLA – technische, gewerbliche und kunstgewerbliche Schulen

    Höhere Technische Lehranstalten (HTL) und Höhere technische Bundeslehranstalten (HTBLA) dienen vor allem der technischen Berufsausbildung. Die Fächer bestehen zum einen Teil aus allgemeinbildenden Fächern – inklusive einer lebenden Fremdsprache, normalerweise Englisch – und zum anderen Teil aus der technischen Spezialausbildung. Die Technischen Lehranstalten bieten je nach Standort unterschiedliche Schwerpunkte (Maschinenbau, Elektrotechnik, IT, Bautechnik, Chemie usw.). Entsprechend diesem Bereich sind die fünf Technischen und Gewerblichen Lehranstalten (TGLA) zu sehen.

    Die HTL-Diplom- und Reifeprüfung berechtigt zum Hochschulstudium an allen österreichischen Hochschulen. Nach dreijähriger Berufspraxis, die auf den in der HTL erworbenen Kenntnissen beruht, kann der Absolvent der HTL um die Standesbezeichnung „Ingenieur“ (Ing.) ansuchen, welche vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit verliehen wird.

    Auch hier sind etliche technische und gewerbliche Fachschulen der mittleren Bildung vorhanden, die, neben Kollegs und Meisterklassen, meist an der HTL als Zweig geführt werden (meist 3-jährige Zweige).

    Eine HTL mit angeschlossener Versuchsanstalt wird als HT[B]L[u]VA geführt.

    HLA, HBLA, HGBLA, HTL – andere Gewerbeberufe

    Die Abkürzung H(B)LA steht für Höhere Bundeslehranstalt. Diese weisen eine ähnliche Struktur wie HTLs auf, sind allerdings nicht technisch orientiert. Die Ausbildung dauert fünf Jahre und schließt mit einer Reife- und Diplomprüfung ab.

    Unter diesem Begriff versammeln sich Schulen aus den Bereichen Kunstgewerbe einschließlich Mode und Bekleidungstechnik und anderem. Eine HBLA mit angeschlossener Versuchsanstalt wird als H[B]L[u]VA geführt.

    Bundeslehranstalten:

    • Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Tourismus, Mode und Bekleidungstechnik Oberwart (HBLA Oberwart)[19]
    • Höhere Bundeslehranstalt für Tourismus (Tourismusschulen Bad Gleichenberg, Tourismusschulen Semmering, Tourismusschulen Salzkammergut, HLT Krems, Tourismusschulen Modul der WKW)
    • Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe und höhere gewerbliche Bundeslehranstalt Fachrichtung Mode und Bekleidungstechnik HBLA Klagenfurt)[20]
    • Höhere Bundeslehranstalt für Kommunikation und Mediendesign (KMD), im CHS-Villach
    • Höhere Bundeslehranstalt für künstlerische Gestaltung Linz (HBLA Kunst)
    • Höhere Bundeslehranstalt für Mode und für Produktmanagement und Präsentation Linz (HBLA Lentia)[21]
    • Höhere gewerbliche Bundeslehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik und Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Krems (HLA Mode Wirtschaft Krems, HLM/HLW)[22]
    • Höhere gewerbliche Bundeslehranstalt Fachrichtung Mode und Bundesfachschule für wirtschaftliche Berufe, Ebensee-Pestalozziplatz (Modeschule Ebensee)[23]
    • Höhere Lehranstalt für Design und Produktinnovation, Gesundheitsmanagement und Kultur- Kongressmanagment Steyr (HLW Steyr) [24]
    • Höhere Bundeslehranstalt für Wirtschaftliche Berufe und höhere technische und gewerbliche Bundeslehranstalt Innsbruck (Ferrarischule)[25]
    • Höhere Bundeslehranstalt für Mode, Graz-Ortweinplatz (Modeschule Graz)[26]
    • Höhere Bundeslehranstalt für Mode und Wirtschaftliche Berufe (Kulturtouristik) – Wien 9 (HLMW9 Michelbeuern, ehem. HBLA9)[27]
    • Höhere Bundeslehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik sowie für künstlerische Gestaltung – Wien 16 (HBLA Herbststraße)[28]

    Daneben gibt es auch zahlreich an diesen Schulen mittlere Schulzweige, höhere Schulen (HLAs) und mittlere Schulen der Länder.

    HAK, HAS – kaufmännische Berufe

    Die Handelsakademie ist eine Schule mit Schwerpunkt auf Rechnungswesen und Betriebswirtschaft (diese Fächer werden in allen fünf Jahren unterrichtet und sind Pflichtgegenstände bei der Reife- und Diplomprüfung). Besonderer Wert wird auf die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge und auf Sprachkompetenz gelegt, mittlerweile bieten aber auch mehrere HAKs in Österreich umfassende IT-Schwerpunkte – Handelsakademien für Wirtschaftsinformatik – (aber natürlich auch hier mit Hinblick auf eine mögliche Karriere in der Wirtschaft). Englisch und eine zweite lebende Fremdsprache (wahlweise meist Französisch, Italienisch oder Spanisch, an manchen Schulen auch Ostsprachen) werden ab der ersten Klasse (neunten Schulstufe) unterrichtet; an den meisten Handelsakademien besteht außerdem die Möglichkeit, spätestens ab der dritten Klasse (elfte Schulstufe) eine dritte lebende Fremdsprache als Freifach zu belegen.

    Kaufmännische mittlere Schulen (Handelsschule, HAS – früher: HASCH) entsprechen der mittleren Bildung, und dauern drei bis vier Jahre

    HAK-Aufbaulehrgang: Für Handelsschulabsolventen besteht zudem die Möglichkeit, die HAK mit einem dreijährigen Aufbaulehrgang nachzuholen.

    HAK für Berufstätige: Genauso wie beim Gymnasium kann auch bei der HAK eine Abendschule besucht werden. Sie dauert zwei Vorbereitungssemester und acht reguläre Studiensemester. Leute mit einem positiven Handelsschulabschluss haben die Möglichkeit, im dritten Semester einzusteigen oder in drei Jahren Abendunterricht die Diplom- und Reifeprüfung zu erwerben.

    HLWB, FSWB, HUM – Dienstleistungs- und Sozialberufe

    Die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW, HLWB) dient der Ausbildung in gehobenen Berufe in betriebsmäßigen Großhaushalten (Tourismus, und ähnliches) und auch der Vorbereitung für Sozialberufe. Im mittleren Sektor entspricht dem der Bereich Humanberufliche mittlere Schulen (HUM)[29] und die Fachschulen für wirtschaftliche Berufe (FSWB).

    Weitere Schulen der Fachrichtung:

    BAKIP und Andere – Lehrer- und Erzieherbildung

    Zu diesen Anstalten zählten früher auch die Lehrerbildungsanstalten (Ausbildung zu Volksschullehrer[inne]n). Diese Ausbildung ging dann an die Pädagogischen Akademien über und findet nun an den Pädagogischen Hochschulen statt.

    Zurzeit bestehen folgende Arten:[30]

    Auch hier gibt es mittlere Fachschulen für Sozialberufe

    Insgesamt gibt es in Österreich (Stand 2007)[31] 35 Schulstandorte der BAKIP und BASOP (Burgenland: 1 BAKIP; Kärnten:1 BAKIP; Niederösterreich: 5 BAKIP, 1 BASOP, 1 Zentrallehranstalt (BISOP); Oberösterreich: 5 BAKIP, 1 BASOP; Salzburg: 2 BAKIP; Steiermark: 6 BAKIP, 1 BASOP; Tirol: 3 BAKIP, 1 BASOP; Vorarlberg: 1 BAKIP; Wien: 5 BAKIP, 1 BASOP). Gesamt besuchten (Beginn des Schuljahres 2006/2007)[31] 9.372 Schüler/innen eine Pädagogische Schule.

    HLFS, LFS – Land- und Forstwirtschaftliche Berufe

    Die höheren Land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten des Bundes (HLFS) und die land- und forstwirtschaftliche Schulen (LFS) vermitteln neben den land- und forstwirtschaftliche Fachschulen (LFS, BMS im Kompetenzbereich Landesregierung) „alle Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie zur Ausübung leitender und gehobener Tätigkeiten in land– und forstwirtschaftlichen“ Berufen nötig sind.[32]

    Eine HLFS mit angeschlossener Forschungsanstalt wird als HBLFA geführt.

    • Höhere Bundeslehranstalt für alpenländische Landwirtschaft Ursprung (HLFS Ursprung), Elixhausen[33]
    • Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein (HBLFA Raumberg, ex Höhere Bundeslehranstalt für alpenländische Landwirtschaft Raumberg/Trautenfels)[34]
    • Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft Bruck an der Mur (HLFS Bruck/Mur)
    • Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg (Alma mater Babonensis, LFZ Klosterneuburg)
    • Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau Wien, Schönbrunn (HBLFA Schönbrunn)[35]
    • Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Francisco-Josephinum Wieselburg, Schloss Weinzierl (FJ, HBLFA/LFZ)BHS und BMS – Berufsbildende Schulen (BHMS)In Österreich gibt es zwei Formen berufsbildender Schulen im Tertiärsektor:Berufsbildende höhere Schulen (BHS) können nach der achten Schulstufe besucht werden und bieten neben einer Berufsausbildung auch die Möglichkeit, nach fünf Jahren die Diplom– und Reifeprüfung zu erwerben. Der Vorteil gegenüber einer AHS ist hier, dass man sowohl die Studienberechtigung (mit der Matura) als auch eine komplette höhere Berufsausbildung erhält.
      Die Ausbildung dauert allerdings gegenüber der AHS zwei Semester länger.

      Berufsbildende mittlere Schulen (BMS) sind Fach- oder Handelsschulen. Diese vermitteln berufliche Qualifikationen und Allgemeinbildung. Sie dauert drei bis vier Jahre und endet mit einer Abschlussprüfung. Berufsbildende mittlere Schulen vermitteln Theorie und Praxis in denen von ihnen angebotenen Schwerpunkten und Fachrichtungen.
      Die Ausbildung soll den Absolventen einen direkten Einstieg in das angestrebte Berufsleben ermöglichen und ersetzt Gewerbeberechtigungen. Der Abschluss ermöglicht einen dreijährigen Aufbaulehrgang zu absolvieren, um die Diplom- und Reifeprüfung an den BHS abzulegen. Weiter besteht die Möglichkeit im Rahmen der Fachschule über Zusatzprüfungen die Berufsreifeprüfung zu machen, welche im tertiären Bildungsbereich eine fachgebundene (eingeschränkte) Reifeprüfung ist.

      HTL, HTBLA – technische, gewerbliche und kunstgewerbliche Schulen

      Höhere Technische Lehranstalten (HTL) und Höhere technische Bundeslehranstalten (HTBLA) dienen vor allem der technischen Berufsausbildung. Die Fächer bestehen zum einen Teil aus allgemeinbildenden Fächern – inklusive einer lebenden Fremdsprache, normalerweise Englisch – und zum anderen Teil aus der technischen Spezialausbildung. Die Technischen Lehranstalten bieten je nach Standort unterschiedliche Schwerpunkte (Maschinenbau, Elektrotechnik, IT, Bautechnik, Chemie usw.). Entsprechend diesem Bereich sind die fünf Technischen und Gewerblichen Lehranstalten (TGLA) zu sehen.

      Die HTL-Diplom- und Reifeprüfung berechtigt zum Hochschulstudium an allen österreichischen Hochschulen. Nach dreijähriger Berufspraxis, die auf den in der HTL erworbenen Kenntnissen beruht, kann der Absolvent der HTL um die Standesbezeichnung „Ingenieur“ (Ing.) ansuchen, welche vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit verliehen wird.

      Auch hier sind etliche technische und gewerbliche Fachschulen der mittleren Bildung vorhanden, die, neben Kollegs und Meisterklassen, meist an der HTL als Zweig geführt werden (meist 3-jährige Zweige).

      Eine HTL mit angeschlossener Versuchsanstalt wird als HT[B]L[u]VA geführt.

      HLA, HBLA, HGBLA, HTL – andere Gewerbeberufe

      Die Abkürzung H(B)LA steht für Höhere Bundeslehranstalt. Diese weisen eine ähnliche Struktur wie HTLs auf, sind allerdings nicht technisch orientiert. Die Ausbildung dauert fünf Jahre und schließt mit einer Reife- und Diplomprüfung ab.

      Unter diesem Begriff versammeln sich Schulen aus den Bereichen Kunstgewerbe einschließlich Mode und Bekleidungstechnik und anderem. Eine HBLA mit angeschlossener Versuchsanstalt wird als H[B]L[u]VA geführt.

      Bundeslehranstalten:

      • Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Tourismus, Mode und Bekleidungstechnik Oberwart (HBLA Oberwart)[19]
      • Höhere Bundeslehranstalt für Tourismus (Tourismusschulen Bad Gleichenberg, Tourismusschulen Semmering, Tourismusschulen Salzkammergut, HLT Krems, Tourismusschulen Modul der WKW)
      • Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe und höhere gewerbliche Bundeslehranstalt Fachrichtung Mode und Bekleidungstechnik HBLA Klagenfurt)[20]
      • Höhere Bundeslehranstalt für Kommunikation und Mediendesign (KMD), im CHS-Villach
      • Höhere Bundeslehranstalt für künstlerische Gestaltung Linz (HBLA Kunst)
      • Höhere Bundeslehranstalt für Mode und für Produktmanagement und Präsentation Linz (HBLA Lentia)[21]
      • Höhere gewerbliche Bundeslehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik und Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Krems (HLA Mode Wirtschaft Krems, HLM/HLW)[22]
      • Höhere gewerbliche Bundeslehranstalt Fachrichtung Mode und Bundesfachschule für wirtschaftliche Berufe, Ebensee-Pestalozziplatz (Modeschule Ebensee)[23]
      • Höhere Lehranstalt für Design und Produktinnovation, Gesundheitsmanagement und Kultur- Kongressmanagment Steyr (HLW Steyr) [24]
      • Höhere Bundeslehranstalt für Wirtschaftliche Berufe und höhere technische und gewerbliche Bundeslehranstalt Innsbruck (Ferrarischule)[25]
      • Höhere Bundeslehranstalt für Mode, Graz-Ortweinplatz (Modeschule Graz)[26]
      • Höhere Bundeslehranstalt für Mode und Wirtschaftliche Berufe (Kulturtouristik) – Wien 9 (HLMW9 Michelbeuern, ehem. HBLA9)[27]
      • Höhere Bundeslehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik sowie für künstlerische Gestaltung – Wien 16 (HBLA Herbststraße)[28]

      Daneben gibt es auch zahlreich an diesen Schulen mittlere Schulzweige, höhere Schulen (HLAs) und mittlere Schulen der Länder.

      HAK, HAS – kaufmännische Berufe

      Die Handelsakademie ist eine Schule mit Schwerpunkt auf Rechnungswesen und Betriebswirtschaft (diese Fächer werden in allen fünf Jahren unterrichtet und sind Pflichtgegenstände bei der Reife- und Diplomprüfung). Besonderer Wert wird auf die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge und auf Sprachkompetenz gelegt, mittlerweile bieten aber auch mehrere HAKs in Österreich umfassende IT-Schwerpunkte – Handelsakademien für Wirtschaftsinformatik – (aber natürlich auch hier mit Hinblick auf eine mögliche Karriere in der Wirtschaft). Englisch und eine zweite lebende Fremdsprache (wahlweise meist Französisch, Italienisch oder Spanisch, an manchen Schulen auch Ostsprachen) werden ab der ersten Klasse (neunten Schulstufe) unterrichtet; an den meisten Handelsakademien besteht außerdem die Möglichkeit, spätestens ab der dritten Klasse (elfte Schulstufe) eine dritte lebende Fremdsprache als Freifach zu belegen.

      Kaufmännische mittlere Schulen (Handelsschule, HAS – früher: HASCH) entsprechen der mittleren Bildung, und dauern drei bis vier Jahre

      HAK-Aufbaulehrgang: Für Handelsschulabsolventen besteht zudem die Möglichkeit, die HAK mit einem dreijährigen Aufbaulehrgang nachzuholen.

      HAK für Berufstätige: Genauso wie beim Gymnasium kann auch bei der HAK eine Abendschule besucht werden. Sie dauert zwei Vorbereitungssemester und acht reguläre Studiensemester. Leute mit einem positiven Handelsschulabschluss haben die Möglichkeit, im dritten Semester einzusteigen oder in drei Jahren Abendunterricht die Diplom- und Reifeprüfung zu erwerben.

      HLWB, FSWB, HUM – Dienstleistungs- und Sozialberufe

      Die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW, HLWB) dient der Ausbildung in gehobenen Berufe in betriebsmäßigen Großhaushalten (Tourismus, und ähnliches) und auch der Vorbereitung für Sozialberufe. Im mittleren Sektor entspricht dem der Bereich Humanberufliche mittlere Schulen (HUM)[29] und die Fachschulen für wirtschaftliche Berufe (FSWB).

      Weitere Schulen der Fachrichtung:

      BAKIP und Andere – Lehrer- und Erzieherbildung

      Zu diesen Anstalten zählten früher auch die Lehrerbildungsanstalten (Ausbildung zu Volksschullehrer[inne]n). Diese Ausbildung ging dann an die Pädagogischen Akademien über und findet nun an den Pädagogischen Hochschulen statt.

      Zurzeit bestehen folgende Arten:[30]

      Auch hier gibt es mittlere Fachschulen für Sozialberufe

      Insgesamt gibt es in Österreich (Stand 2007)[31] 35 Schulstandorte der BAKIP und BASOP (Burgenland: 1 BAKIP; Kärnten:1 BAKIP; Niederösterreich: 5 BAKIP, 1 BASOP, 1 Zentrallehranstalt (BISOP); Oberösterreich: 5 BAKIP, 1 BASOP; Salzburg: 2 BAKIP; Steiermark: 6 BAKIP, 1 BASOP; Tirol: 3 BAKIP, 1 BASOP; Vorarlberg: 1 BAKIP; Wien: 5 BAKIP, 1 BASOP). Gesamt besuchten (Beginn des Schuljahres 2006/2007)[31] 9.372 Schüler/innen eine Pädagogische Schule.

      HLFS, LFS – Land- und Forstwirtschaftliche Berufe

      Die höheren Land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten des Bundes (HLFS) und die land- und forstwirtschaftliche Schulen (LFS) vermitteln neben den land- und forstwirtschaftliche Fachschulen (LFS, BMS im Kompetenzbereich Landesregierung) „alle Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie zur Ausübung leitender und gehobener Tätigkeiten in land– und forstwirtschaftlichen“ Berufen nötig sind.[32]

      Eine HLFS mit angeschlossener Forschungsanstalt wird als HBLFA geführt.